JU 87 Stuka
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Stuka / Ju 87
Der Stuka / JU-87
In der ersten Hälfte der dreißiger Jahre fehlte es der entstehenden deutschen Luftwaffe an einem brauchbaren Zielgerät für Horizontalbombenwürfe. Ein entsprechender Entwicklungsauftrag - der größte der bis zu dieser Zeit erfolgte - ging noch 1936 an die Firmen Arado, Blohm & Voß, Heinkel und Junkers. Während Arado in der Ar 81 einen robusten Doppeldecker und Heinkel in der He 118 einen schnittigen Eindecker mit Einziehfahrwerk entwickelte, schuf Junkers in der Ju 87 einen robusten Knickflügel-Eindecker mit starrem Fahrwerk. Das Vergleichsfliegen der vier Muster fand in Rechlin statt, wobei die Junkers schließlich Sieger blieb und in die Fertigung ging.
Das Muster 87-G1 wurde unter Mitwirkung von Hans-Ulrich Rudel entwickelt. Rudel war der bekannteste aller Stuka-Flieger. Mit über 500 kampfunfähig geschossenen Panzern zählte er zu den Fliegerassen des 2. Weltkrieg.
Die G1 diente nicht primär als Sturzkampfbomber sondern zur Panzerbekämpfung. Hierzu verfügte sie über zwei unterhalb der Tragflächen angebrachte Kanonen, aus denen 37 mm Granaten abgefeuert werden konnten.
Die JU-87 (Ausführung G1) wurde sehr erfolgreich zur Panzerbekämpfung an der Ostfront eingesetzt, was ihr auch den Beinamen „Panzerknacker“ einbrachte.
Das Modell
Die JU-87 basiert auf eben jener Maschine, die von Rudel im Russlandfeldzug geflogen wurde. Mit ca. 2,02 m Spannweite erreicht sie einen Maßstab von ca. 1:7,5 . In dieser Größe haben wir die Bauweise in Voll-GFK für optimal befunden. Der Tragflächenaufbau mit dem charakteristischen Doppelknick und die relativ spitz zulaufenden Randbögen favorisieren einen Aufbau in Fiberglass.
Alle wichtigen Details sind hervorragend nachgebildet, selbstverständlich funktionieren auch Landeklappen und Querruder wie im Original, indem sie als „Junkers-Doppelflügel“ aufgehängt werden.
Einen besonderen optischen Reiz bieten die optional lieferbaren Panzerkanonen.
Durch sie wird die Stuka erst zum Kanonenvogel.
Das Flugverhalten der Ju-87 ist weitgehend unkritisch.
Durch die hohe Flächentiefe an der Wurzel verfügt sie über ein harmloses Abrissverhalten, der Doppelknick in der Tragfläche verleiht ihr eine hohe Eigenstabilität und Spurtreue. Durch die starre Konzeption des Fahrwerks steckt die Stuka auch mal eine etwas härtere Landung weg.
Technische Daten
Kategorie: Scale-Warbird WWII
Einsatzbereiche: ScaleAufbau Voll-GFK
Fahrwerksystem: 2-Bein, torsionsgedämpft
Nachbaumaßstab: 1:7,5
Spannweite: 2,02 m Länge:1,38 m Abfluggewicht: ca 5,6 kg
Motorisierung: RM 25 mit Seriendämpfer + elektronischer Zündung
Steuerbare Funktionen: Höhenruder, Seitenruder, Querruder, Landeklappen, Motordrossel
Benötigte Servos: 8 Stück